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Zum Sachsenlager in Mecklenburg waren Kaiba, Vasco, Hans & Seven, Lesley,
Gin Tonic und Hamane nebst ihren menschlichen Anhängen verabredet. Leider
blieben Marion und Lesley dann wegen Lahmheit doch zu Hause. Nach einer
stundenlangen Anfahrt ? teilweise im Stau ? waren dann alle glücklich
eingetroffen. Im strömenden Regen musste man Gin Tonics Paddock noch einmal
umbauen, weil aus der neben dem Zaun weidenden Rinderherde ein
lebensbedrohliches Monster wurde, als sie sich auf fünf Meter näherte. Am Abend
wurde dann im Pferdehänger der Grill angeworfen und geklönt?
Die Voruntersuchung war für alle keine Hürde, so konnten Silvia, Andy und
Caro am nächsten Morgen pünktlich um sieben Uhr auf die hundert Kilometer
starten. Für Rico und Hans hieß es erst um 9 Uhr die 64 Kilometer in Angriff zu
nehmen. Der Massenstart war etwas chaotisch und das Starterfeld blieb zunächst
dicht zusammen. Leider war bereits auf den ersten Kilometern von Einheimischen
an neuralgischen Punkten gründlich abmarkiert worden, so dass es erst einmal ein
kollektives Verreiten gab?
Die Strecke war ansonsten gut zu reiten, der Sand nur an wenigen Stellen
recht tief. Die ?Sachsen? konnten nicht zusammen bleiben, weil die Pferde
unterschiedliche Tempi anschlugen, weshalb Andy mit Vasco vorneweg eilte, Silvia
mit Kaiba sich mit Claudia zusammen tat und Gin Tonic schließlich in Snouky und
Benno nette Begleiter fand. Da jeder seinen ?eigenen? Tross dabei hatte, war das
auch kein Problem ? an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Dirk, Andrea
und Monika! - Das Wetter war etwas schwierig, so lange es regnete war es recht
kühl, wenn der Regen aufhörte und sich ein paar Sonnenstrahlen durch die Wolken
kämpften, wurde es schwül, was zumindest Gin Tonic etwas zu schaffen machte. Die
Helfer waren in den Stopps gut organisiert, so dass es trotz der riesigen
Starterzahl nicht im totalen Chaos endete. Bei 64 km war das Distanzreitzentrum
in Kremmin wieder erreicht und es hieß überlegen, ob man weiter wollte. Ulrike
mit Benno hörte hier auf ? und das war auch gut so, denn Yvonne und Caro wollten
noch bis Kilometer 84 weiter und dort beenden ? so konnte Uli dankenswerter
Weise als Shuttle-Service für die beiden Rösser fungieren.
Letztlich kamen alle gut an, leider musste sich Andy wegen eines nicht
korrigierten Verreitens ans Ende der Wertung für 100 km, das heißt auf Platz 9,
setzen lassen ? aber letztlich war das eine faire Entscheidung des
Veranstalters. Für Kaiba und Silvia war es Platz fünf und für Gin Tonic auf
seinem ersten LDR mit 84 km immerhin noch Platz 14 von 23 in der Wertung
verbliebenen Pferden. Auch Rico kann sich über seinen erfolgreichen Ritt freuen,
nachdem er sein eigenes Tempo und mit Martina eine nette Begleitung gefunden
hatte. In der Nachuntersuchung und bei der Transportfreigabe waren alle Pferde
fit.
Am Sonntagmorgen gingen die Sachsen noch einmal auf einen gemeinsamen
gemütlichen Ausritt. Diesmal durften auch die am Samstag zurückgebliebenen
- Seven und Hamane ? mit. Nach der Siegerehrung machten sich dann alle auf den
weiten Heimweg.
Die Kieselsteindistanz 2004 war trotz des Wetters ein gelungener Distanzritt
? es waren nur einfach zu viele Nennungen eingetroffen. Herzlichen Dank an Sian
und Hille, vor allem dafür, dass sie die Nerven behalten haben, obwohl sie
dieses Jahr von so vielen Teilnehmern quasi überrannt wurden, und natürlich an
alle Helfer!
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