Kieselsteindistanz 2004

10. Juli 2004 | Kremmin

Zum Sachsenlager in Mecklenburg waren Kaiba, Vasco, Hans & Seven, Lesley, Gin Tonic und Hamane nebst ihren menschlichen Anhängen verabredet. Leider blieben Marion und Lesley dann wegen Lahmheit doch zu Hause. Nach einer stundenlangen Anfahrt ? teilweise im Stau ? waren dann alle glücklich eingetroffen. Im strömenden Regen musste man Gin Tonics Paddock noch einmal umbauen, weil aus der neben dem Zaun weidenden Rinderherde ein lebensbedrohliches Monster wurde, als sie sich auf fünf Meter näherte. Am Abend wurde dann im Pferdehänger der Grill angeworfen und geklönt?

Die Voruntersuchung war für alle keine Hürde, so konnten Silvia, Andy und Caro am nächsten Morgen pünktlich um sieben Uhr auf die hundert Kilometer starten. Für Rico und Hans hieß es erst um 9 Uhr die 64 Kilometer in Angriff zu nehmen. Der Massenstart war etwas chaotisch und das Starterfeld blieb zunächst dicht zusammen. Leider war bereits auf den ersten Kilometern von Einheimischen an neuralgischen Punkten gründlich abmarkiert worden, so dass es erst einmal ein kollektives Verreiten gab?

Die Strecke war ansonsten gut zu reiten, der Sand nur an wenigen Stellen recht tief. Die ?Sachsen? konnten nicht zusammen bleiben, weil die Pferde unterschiedliche Tempi anschlugen, weshalb Andy mit Vasco vorneweg eilte, Silvia mit Kaiba sich mit Claudia zusammen tat und Gin Tonic schließlich in Snouky und Benno nette Begleiter fand. Da jeder seinen ?eigenen? Tross dabei hatte, war das auch kein Problem ? an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Dirk, Andrea und Monika! - Das Wetter war etwas schwierig, so lange es regnete war es recht kühl, wenn der Regen aufhörte und sich ein paar Sonnenstrahlen durch die Wolken kämpften, wurde es schwül, was zumindest Gin Tonic etwas zu schaffen machte. Die Helfer waren in den Stopps gut organisiert, so dass es trotz der riesigen Starterzahl nicht im totalen Chaos endete. Bei 64 km war das Distanzreitzentrum in Kremmin wieder erreicht und es hieß überlegen, ob man weiter wollte. Ulrike mit Benno hörte hier auf ? und das war auch gut so, denn Yvonne und Caro wollten noch bis Kilometer 84 weiter und dort beenden ? so konnte Uli dankenswerter Weise als Shuttle-Service für die beiden Rösser fungieren.

Letztlich kamen alle gut an, leider musste sich Andy wegen eines nicht korrigierten Verreitens ans Ende der Wertung für 100 km, das heißt auf Platz 9, setzen lassen ? aber letztlich war das eine faire Entscheidung des Veranstalters. Für Kaiba und Silvia war es Platz fünf und für Gin Tonic auf seinem ersten LDR mit 84 km immerhin noch Platz 14 von 23 in der Wertung verbliebenen Pferden. Auch Rico kann sich über seinen erfolgreichen Ritt freuen, nachdem er sein eigenes Tempo und mit Martina eine nette Begleitung gefunden hatte. In der Nachuntersuchung und bei der Transportfreigabe waren alle Pferde fit.

Am Sonntagmorgen gingen die Sachsen noch einmal auf einen gemeinsamen gemütlichen Ausritt. Diesmal durften auch die am Samstag zurückgebliebenen  - Seven und Hamane ? mit. Nach der Siegerehrung machten sich dann alle auf den weiten Heimweg.

Die Kieselsteindistanz 2004 war trotz des Wetters ein gelungener Distanzritt ? es waren nur einfach zu viele Nennungen eingetroffen. Herzlichen Dank an Sian und Hille, vor allem dafür, dass sie die Nerven behalten haben, obwohl sie dieses Jahr von so vielen Teilnehmern quasi überrannt wurden, und natürlich an alle Helfer!

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