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17.-19.04.09 | Authausen
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Ich freute mich schon riesig darauf das zweite Mal in Authausen dabei sein zu können. Dieses Jahr mit meinem eigenen Pferd.
Die Wettervorhersagen waren leider nicht so berauschend und so kam es dann auch, dass es am Freitag in Strömen regnete. Aber uns konnte nichts die Laune verderben, also luden wir unsere Pferde, den Schimmelwallach meiner Freundin und meinen Hengst, auf. Als wir uns Leipzig auf der Autobahn näherten, hatte der Wettergott ein nachsehen mit uns und der Regen hörte auf.
Auf dem Mädchenpferdehof von Fam. Klepel angekommen, hieß es nun warten bis alle eintrafen. Die Boxen wurden noch mal frisch geweißt und ausgemistet, so dass es unseren Pferden an nichts fehlte. Am Freitagabend ging es wieder zum Gasthof nach Pressel zur Lagebesprechung, Gruppeneinteilung und gemütlichen zusammensitzen.
Am Samstag ging’s nach einem leckeren und reichlichen Frühstück und nach einer Voruntersuchung aller Pferde endlich los. Der Wettergott hatte uns Sonne geschickt, optimale Reitbedingungen. Unsere Vierer-Gruppe mit 2 Hengsten und 2 Wallachen hat super gut zusammengepasst (außer dass ich der einzige Braune in der Gruppe voller Schimmel war ), so dass wir in einem schönen gleichmäßigen Tempo pünktlich mit den anderen den Rastplatz mittags erreichten. Leider war es bei meinem unerfahrenen Hengst mit der Ruhe beim Anblick der vielen fremden Pferden vorbei. Und er musste ständig seine Anwesenheit lautstark kundtun. Doch nach einer Weile knabberte auch er am frischen Gras der Wiese und ich konnte mich mal kurzzeitig entspannen. Danach ging’s wieder heimwärts und mein Hengstilein zeigte noch keine Ermüdungserscheinungen.
Beim Grillen am Abend und gemütlichen Zusammensitzen am Lagerfeuer klang der aufregende Tag aus.
Am Sonntagmorgen ritten dann alle individuell nach dem Frühstück nochmals eine kleinere Runde und ab Mittag hieß es dann Abschiednehmen. Nach kleineren „Aufladeschwierigkeiten“ bei meinem Hengst traten wir glücklich die Heimreise an.
Zum Schluss kann ich nur sagen, dass das Trainingswochenende ein super Einstieg in die Distanzreiterei ist. Man lernt viel über das Verhalten und Können seines Pferdes ohne irgendwelchen Leistungsdruck. Und dank der netten Teilnehmer, die jeden Neuling freundlich aufnehmen und geduldig alle Fragen beantworten, ist das eine schöne runde Sache, um die Distanzreiterei kennenzulernen.
Danke auch an Fam. Klepel, die uns und unsere Pferde toll versorgt haben, so dass es uns an nichts fehlte.
Vielleicht sieht man sich nächstes Jahr oder bei einem Ritt wieder!
Denise
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