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30.03.09 | Dresdner Heide
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Hallo Distanzler,
nachdem ich nun schon einen Bericht im vorigen Jahr geschrieben habe, dachte ich mir, es interessiert Euch vielleicht, wie es uns in diesem Jahr auf dem Ritt gefiel.
Ich hatte mir lange überlegt, ob ich mit Lantino teilnehmen sollte oder nicht, aber Sven schaffte es mal wieder, uns zu überreden. Der Tag kam also näher und allmählich freute ich mich auch darauf.
Wir verabredeten und also früh im Stall, um alles in Ruhe einzupacken und gemeinsam noch die anderen Pferde zu versorgen. Der Morgen fing allerdings nicht so gut an, wie ich erhoffte. Erst mussten wir unsere Haflingerdame Heidi, die von der Koppel ausgebüchst war, wieder einfangen. Die wollte natürlich nicht, weil draussen schmeckt ja das Gras besser. Dann hat mir die Stall und Hofkatze noch mein Frühstück geklaut und schließlich musste ich feststellen, dass mein Pferd wieder mal ein Eisen auf der Koppel liegen gelassen hatte. Das war nun schon das 4. Mal innerhalb 4 Wochen!! Sven machte den Vorschlag, schnell mit ihm auf den nächsten Reiterhof zu fahren und ihm das andere Eisen abnehmen zu lassen. Dort hat ein Hobbyschmied seine Pferde stehen. Aber wie soll’s auch anders sein, es war natürlich keiner da. So habe ich mich also gesenkten Hauptes dazu entschlossen, Lantino wieder auf die Koppel zu stellen. Dann kam mir wieder Sven in „die Quere“ und schlug vor, dass wir uns doch den Ritt teilen könnten. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Dich, Sven.
Ich saß letztendlich also doch mit im Auto Richtung Dresden und freute mich wenigstens den zweiten Teil des Rittes mit Atlanta, Sven’s Stute, absolvieren zu können. Den ersten Teil habe ich lieber Sven überlassen. ;-)
Nach der Begrüßung in Dresden machten sich nun alle auf Richtung Heide und ich blieb mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Glücklicherweise war ich jedoch nicht allein. Mit Thomas einem zweiten „Trosser“ machte ich mich auf den Weg zum Reiterhof in Schönborn.
Dort bereiteten wir schon mal alles für die Ankunft unserer Reiter vor. Das war Abenteuer genug, da es einige Zeit und Versuche in Anspruch nahm, den Ofen anzuheizen.
Endlich waren auch die Reiter eingetroffen und alle konnten sich in gemütlicher Runde stärken.
Von Sven erfuhr ich, dass er einen recht flotten Weg hinter sich hatte. Hallo Rico und Andreas…“Nicht immer so rennen.“ ;-)
Dann endlich wurde Atlanta für mich gesattelt. Und ja, es ging wieder recht flott zu auf der Strecke über die immer wieder schönen Reitwege der Dresdner Heide.
Im letzten Drittel passierte ein kleines Unglück mit dem Pferd von Marianne. Es verletzte sich vermutlich im Unterholz. Da das Blut dann doch etwas stärker floss entschieden wir, Thomas anzurufen, der glücklicherweise gleich mit dem Hänger kommen konnte. Das Pferd war schnell verladen und der Rest der Truppe konnte den Ritt fortsetzen.
Alles in allem war es wieder ein ziemlich aufregender und dennoch schöner Tag!
Reiterliche Grüße an alle
Michaela
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